VALENTINSGRUß AN MINISTERPRäSIDENTIN MALU DREYER UND UMWELTMINISTERIN ULRIKE HöFKEN

Mittwoch, 17. Februar 2016
v.l.n.r. Präsident Volker Schmitt, Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Kreisvorsitzender Christian Smedla v.l.n.r. Präsident Volker Schmitt, Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Kreisvorsitzender Christian Smedla

Im Vorgriff auf den Valentinstag am Sonntag, wünschten Präsident Volker Schmitt und Kreisvorsitzender Christian Smedla den beiden Politikerinnen im Namen der rheinland-pfälzischen Gärtner alles erdenklich Gute mit einem sehenswerten Valentinsstrauß.

 

Die Sträuße waren, wie in den Vorjahren, wieder im Betrieb von Christian Smedla gefertigt worden. Hauptthema des anschließenden Gespräches mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer, war das Thema der wirtschaftlichen Entwicklung im Gartenbau und in der Gesellschaft sowie die Frage der Landesgartenschau Landau 2015. Hier machte Malu Dreyer deutlich, dass sie den Besuch auf der Landesgartenschau sehr genossen habe und, dass sie Landesgartenschauen für ein wichtiges Instrument für die Entwicklung von Städten und Regionen in Rheinland-Pfalz hält. Präsident Volker Schmitt konnte auch in seiner Eigenschaft als Aufsichtsratsvorsitzender der Projektgesellschaft berichten, dass man die interessierten Städte intensiv betreut und, dass nach jetzigem Stand vier Städte in Rheinland-Pfalz an der nächsten Landesgartenschau 2022 großes Interesse haben.

Auch bei Ulrike Höfken war die Freude über den Valentinsstrauß groß. In der anschließenden Diskussion wurden insbesondere bei den Themen „Spezielle Steuer für Pflanzenschutzmittel“ oder „Torf in Substraten“ inhaltliche Unterschiede deutlich.

Präsident Volker Schmitt erläuterte, dass der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln heute schon außerordentlich zurückhaltend und umweltschonend betrieben wird. Ulrike Höfken verwies darauf, dass aus ihrer Sicht der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in den nächsten Jahren noch deutlich von der Menge sinken sollte. Beklagt wurde von Seiten der beiden Gärtner, insbesondere Christian Smedla machte deutlich, dass bei der Zulassung in Deutschland viele Chancen nicht genutzt wurde, insbesondere wird die Übertragung von Zulassung aus dem Ausland nach Deutschland bisher nicht umgesetzt. Auch beim Torf konnten beide Gärtner deutlich machen, dass torffreie Substrate im Profigartenbau bisher nicht zum Einsatz kommen, da sie nicht die geforderten Eigenschaften bieten können. Außerdem sind auf dem Markt nicht genügend Ersatzstoffe vorhanden, z. B. Holzfasern, Komposte, Kokosfasern etc., um Torf vollständig zu ersetzen. Da aber durch den Torfabbau nur landwirtschaftliche Flächen in Anspruch genommen werden, ist ein völliger Verzicht von Torf kein Schutz von ökologisch bedeutsamen Flächen, machte Volker Schmitt deutlich. Einigkeit bestand in der positiven Einschätzung der Landesgartenschau Landau. Hier habe man nicht nur die angestrebten Besucherzahlen deutlich überschritten, sondern auch die angestrebten wirtschaftspolitischen und ökologischen Ziele erreicht.

 

                                                                                                                                  ri