BERUFSWETTBEWERB DER DEUTSCHEN GäRTNERJUGEND

Mittwoch, 22. Juli 2015
v.l.n.r. Christian Eißengarthen, Felix Faust, Christopher Häring, Dennis Vorsatz, Arne Lahmann, David Greichgauer v.l.n.r. Christian Eißengarthen, Felix Faust, Christopher Häring, Dennis Vorsatz, Arne Lahmann, David Greichgauer

Am 3. Juni fand der Berufswettbewerb der deutschen Gärtnerjugend, der Landesentscheid in Rheinland-Pfalz, auf der Überbetrieblichen Ausbildungsstätte der Landwirtschaftskammer und der Deula Lehranstalt, statt.

 

15 Sieger und platzierte Gruppen aus Rheinland-Pfalz und zwei Siegergruppen aus dem Saarland waren zu dem Landesentscheid eingeladen. Vorstandsmitglied Franz Löffler begrüßte die anwesenden Auszubildenden, erläuterte das Vorgehen im Landesentscheid und wünschte allen viel Glück. Dann war es an der Zeit die 10 Aufgaben für die Wettbewerbsgruppen in Angriff zu nehmen. Pflanzen richtig zu erkennen und mit lateinischem Namen zu benennen und die Bedeutung des Artnamens war die Aufgabe 1, die unter dem Motto „Was bin ich?“ stand. Desweiteren sollten hier Stauden erkannt werden. Unter „Stein zu Stein“ hatte die Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner eine Aufgabe gestellt, in der es darauf ankam ein Pflaster in einem gewissen Verband zu legen sowie sich theoretisch mit Pflasterarbeiten und der Berechnung von Mengen auseinander zu setzen. Eine Aufgabe, die allen Teilnehmern viel Spaß machte war „Gemüse & Co.“. Hier kam es darauf an in Kisten Gemüse zu erfühlen und mit dem botanischen Namen richtig zu benennen. Anschließend waren die Geschmacksnerven gefordert. Gemüsesäfte richtig zu erkennen ohne die Farbe der Säfte zu sehen wurde von den meisten Teilnehmern sehr gut bewältigt.  Bei der „Kreativitätsaufgabe“ kam es darauf an einen Körperschmuck aus Blättern, Blüten und floralen Materialien herzustellen. Die Lösungen reichten von dem klassischen Anstecker über Halskränze bis zu Krönchen ähnlichen Werkstücken. Nachdem gefühlt und geschmeckt worden war, kam bei Station 5 das Riechen. In einem verschlossenen Gefäß Eukalyptus, Zitrone, Zimt oder andere Düfte zu eriechen war nicht ganz einfach.  Die Station 6 fragte ingenieurbiologisches Wissen ab und stellte die meisten Teilnehmer vor unlösbaren Aufgaben. Das Kreuzworträtsel wurde von den meisten nicht gelöst. Etwas einfacher war es dann bei der Aufgabe „Gewächshausbau“. Technische Fortschritte im Gewächshausbau den richtigen Jahreszahlen zuzuordnen. „Es lebe der Friedhof“ hier wurde die Frage nach der Bestattungsform in Form eines Rollenspiels aufgearbeitet. „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz“ eine Aufgabe, die in jedem Landesentscheid der letzten Jahre abgearbeitet wurde, stellte auch hier wieder das Wissen der Teilnehmer auf eine harte Probe. Aufgabe Nummer 10 war dann aus einer Verarbeitungsform von Obst wie Konfitüre, Gelee, Fruchtsaft oder Fruchtwein die Merkmale, Zutaten und Verwendungsmöglichkeiten richtig zu benennen.

Die beiden Siegergruppen werden, wie in der Vergangenheit auch, zu einer Vorbereitungswoche nach Grünberg eingeladen und werden sich dann auf der Bundesgartenschau in der Havelregion um den Sieg auf Bundesebene bewerben.

 

Sieger in der Gruppe A (1. und 2. Ausbildungsjahr)

Dennis Vorsatz, Rülzheim

Arne Lahmann, Berg

David Greichgauer, Germersheim

 

2. Platz

Anna-Maria Weyand, Wiltingen

Lena Schneider, Oberzerf

 

3. Platz

Marius Marckert, Landau

Marius Schippmann, Wachenheim

Felix Leckron, Bad Dürkheim

 

Sieger in der Gruppe B (3. Ausbildungsjahr)

Felix Faust, Lörzweiler

Christian Eißengarthen, Mainz

Christopher Häring, Mainz

 

2. Platz

Michelle Horst, Koblenz

Marcel Derr, Koblenz

Christian Riegel, Bannberscheid

 

3. Platz

Elizabeth Alsentzer, Ingelheim

Diana Wewers, Lambsheim

 

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