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Ryan Servatius, Senior Product Manager für den Internet Explorer:

"Das Beste, was Anwender tun können, um das Web voranzubringen, ist, Nutzer vom IE 6 abzubringen. Mit unserem Aufruf wollen wir erreichen, dass die Anwender verstehen, wie sie sich vor Betrugsversuchen schützen können. Wir wollen zeigen, dass der Internet Explorer 8 mehr Kontrolle über private Daten ermöglicht."

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Gärtner. Der Zukunft gewachsen.


Eine Initiative des Landesverbands Gartenbau Rheinland-Pfalz e.V.

Balkonpflanze des Jahres 2017: Zauberduft Balkonpflanze des Jahres 2017: Zauberduft


 

Qualität aus Ihrer Gärtnerei

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MITGLIEDERVERSAMMLUNG DES LANDESVERBANDES GARTENBAU DIESMAL IN BAD KREUZNACH

Dienstag, 03. März 2015
v.l.n.r. Präsident Jürgen Mertz, Staatssekretär Dr. Thomas Griese, Präsident Volker Schmitt, Kammerdirektor Alfons Schnabel v.l.n.r. Präsident Jürgen Mertz, Staatssekretär Dr. Thomas Griese, Präsident Volker Schmitt, Kammerdirektor Alfons Schnabel

Zur Mitgliederversammlung konnte Präsident Volker Schmitt  am 25.2. Staatssekretär   Dr. Thomas Griese, Kammerdirektor Alfons Schnabel und Präsident Jürgen Mertz sowie viele weitere Ehrengäste begrüßen.

Nach einem kurzen Abriss der wirtschaftlichen Entwicklung des Gartenbaues in Rheinland-Pfalz, betonte Volker Schmitt „Wir Gärtner freuen uns auf die Landesgartenschau 2015“. Er wies auf die vielen Probleme hin mit denen die Gartenschau in der Vorbereitungsphase konfrontiert gewesen war und rief die Mitglieder des Landesverbandes auf, sich an der Hallenschau mit ihren Produkten zu beteiligen, denn wann und ob es in Rheinland-Pfalz eine nächste Landesgartenschau geben wird, ist noch nicht bekannt. Die beiden Themen Mindestlohn und Pflanzenschutz Sachkunde nannte er treffend „Bürokratiemonster“. Er wies nochmal deutlich darauf hin, dass die meisten Beitragsbescheide der SVLFG durch das fehlerhafte Ausfüllen der Mitglieder einen zu hohen Unfallversicherungsbeitrag ausweisen. Zu den vielfältigen Leistungen des Landesverbandes ist im vergangenen Jahr, so nannte es Präsident Schmitt, eine neue Informationsplattform dazu gekommen. Der Newsletter des Landesverbandes wurde im vergangenen Jahr 17 mal an die Mitglieder verschickt. Die Themenpalette war vielfältig und reichte von rechtlichen Regelungen über Hinweise auf Rahmentarife und den Mindestentgelttarifvertrag sowie auf aktuelle Themen.

Der Gartenbau, so Staatssekretär Dr. Thomas Griese, in seinem Grußwort und insbesondere Zierpflanzenbau zählt für die Landesregierung zu den tragenden Säulen in den Grünen Berufen. Mit den Produkten dieser Sparte, den Dienstleistungen und der Beratung, erarbeiten die Zierpflanzengärtner das Vertrauen der Kunden und den Zutritt in die Gärten und Balkone. Griese ging auf die Marktstudie eine, die Jürgen Mertz Ende Januar anlässlich der Internationalen Pflanzenmesse in Essen vorgestellt hat. Hier habe sich für das Jahr 2014 ein Aufwärtstrend abgezeichnet und der Absatzrückgang in manchen Segmenten sei überwunden worden. Allerdings stelle die demographische Entwicklung dem Verkauf der Produkte auch große Probleme entgegen. Die Ministerin, so Griese, hat sich dafür eingesetzt, dass die Grünen Berufe in der gerade gestarteten Fachkräftekampagne der Landesregierung berücksichtigt werden. Möglichst früh möchte man Kinder an das Thema Garten, Ernährung und Natur heran führen. Die Landesgartenschau Landau 2015 nannte er das unumstrittene Highlight des Jahres. Er berichtete, dass er selbst das Gelände besichtigt hatte und, dass seine Begeisterung groß sei. Hier sehe man jetzt die eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit des gärtnerischen Berufsstandes. Landau wird mit der Gartenschau um einen attraktiven Anziehungspunkt bereichert und das Land wird sich dort in vielfältiger Weise präsentieren, unter anderem mit einer Multimediapräsentation, Beiträgen zum Veranstaltungsprogramm und einem sehenswerten Auftritt der Gartenakademie, die ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt hat. Er habe den Wunsch des gärtnerischen Berufsstandes Landesgartenschauen als Instrument für die Stadts- und Regionalentwicklung auch in der Zukunft fortzusetzen deutlich vernommen. Er wies jedoch darauf hin, dass die Entscheidung darüber erst in der nächsten Legislaturperiode getroffen werden sollte. Allerdings wolle man die Tür offen halten für eine positive Entscheidung und einen Haushaltstitel für vorbereitende Maßnahmen in den Etat 2016 aufnehmen.

In seinem Grußwort richtete Kammerdirektor Alfons Schnabel die besten Wünsche von Präsident Norbert Schindler aus. Die Betreuung der Ausbildungsverhältnisse und die Ausbildungsberatung sind zentrale Aufgaben der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz. In 2014 gab es insgesamt 1.660 Auszubildende in den Grünen Berufen. Hiervon haben 542 junge Menschen den Beruf des Gärtners erlernt. Dies sind immerhin 33 % aller Auszubildenden. Zu dieser Zahl kommen noch 168 Werker im Gartenbau dazu. Es ist auch aus Sicht der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz notwendig, eine intensive Berufsnachwuchswerbung zu betreiben. Die Landwirtschaftskammer hat eine Ausbildungsbörse ins Leben gerufen, die gemeldete freie Ausbildungsstellen aufführt und den jungen Menschen die Möglichkeit gibt, diese Informationen abzufragen. Das Projekt „Passgenaue Besetzung von Ausbildungsplätzen“ kann weiter geführt werden. Die beiden Mitarbeiterinnen bieten den Betrieben Beratung an, um Ausbildungsstellen passgenau zu besetzen. Die Landwirtschaftskammer ist eine berufsständische Organisation, so Schnabel, die natürlich engen Kontakt zu den Praxisbetrieben und den Verbänden hält. Diese Verbindung sehe man insbesondere daran, dass die Geschäftsführung des Landesverbandes Gartenbau und Referatsleitung Gartenbau der Landwirtschaftskammer in Personalunion durchgeführt werden sowie an der intensiven Einbindung von Gärtnern in dem Bereich der Berufsbildung. Er bedankte sich für die intensive und konstruktive Arbeit mit dem Landesverband Gartenbau.

Präsident Jürgen Mertz bekräftigte in seinem Grußwort, dass bei der SVLFG noch viel zu ändern sein, dass in der Vergangenheit viel falsch gelaufen sei. Allerdings sei das landwirtschaftliche Versicherungssystem ohne Alternative. Wenn man sich Krankenkassenbeiträge bei privaten Versicherungen ansieht, sind diese sehr viel teurer als bei der landwirtschaftlichen Versicherung. Beim Mindestlohn, so Jürgen Mertz, sei er in seiner Meinung gespalten. Er sei tief enttäuscht, dass den Gartenbauverbänden die Tarifautonomie genommen wurde, insbesondere, wenn man bedenkt, dass die meisten Landesverbände schon vor Einführung des Mindestlohngesetzes 8,50 Euro vereinbart hatten. Spätestens 2017 seien auch Aushilfskräfte in den Genuss dieses Lohnes gekommen. Für einen Mindestlohn spricht, dass Wettbewerbsverzerrungen in Deutschland nicht mehr bestehen. Als größtes Problem nannte er die Dokumentationspflicht. Durch das Arbeitnehmerentsendegesetz sind die Gartenbaubetriebe verpflichtet für jeden Mitarbeiter unter einem Bruttolohn von 2.958 Euro Aufzeichnungen zu erstellen. Große Probleme sieht er auch bei einer vernünftigen Beschäftigung der 450 Euro-Kräfte. Man müsse in den nächsten Jahren in den Nachwuchs investieren, damit man auch in Zukunft gutes Personal hat, aber auch eine ausreichende Zahl an jungen Unternehmern. Die Marktforschungsanalyse bezeichnete er als das am besten investierte Geld der letzten Jahre. Einige der Ergebnisse seien erwartet worden, hier könne man diese nun vernünftig nachvollziehen, da die Befragung von 2.000 Personen ein gutes repräsentatives Ergebnis erzielt. Allerdings seien manche Ergebnisse auch sehr erschreckend gewesen. Die nachwachsende Generation gehört nicht mehr zu den intensiven Pflanzenkäufern und dies ist sehr bedenklich. Er rief alle Beteiligten auf, bei der Werbekampagen für Blumen und Pflanzen mitzumachen, ihn in dieser Frage zu unterstützen. Die beste Werbung für Pflanzen sind Bundes- und Landesgartenschauen. Bei den großartigen Ergebnissen von Bingen mit 1 Million und Koblenz mit 3,5 Millionen Besuchern könne die Landesregierung, so Mertz, doch nicht das Thema Fortführung von Landesgartenschauen in Rheinland-Pfalz ernsthaft in Frage stellen.

Im Geschäftsbericht stellte Geschäftsführer Welmar Rietmann die wichtigen Ereignisse des Jahres in Kurzform vor und berichtete über die Arbeit der Geschäftsstelle. Im Kassenbericht konnte Schatzmeister Hans Mültin von einem geordneten Haushalt berichten, der allerdings mit einer geringen Unterdeckung von 5.600 Euro abschloss. Bei der Wahl zum Kassenprüfer wurde Michael Heinz einstimmig neu in das Amt gewählt.

In seinem Schlusswort bedankte sich Vizepräsident Norbert Hammer bei alle Beteiligten, insbesondere bei Präsident Volker Schmitt, den Vorstandskollegen, den Kreisvorsitzenden und der Geschäftsstelle für die gute und erfolgreiche Arbeit des vergangenen Jahres. Er rief die Anwesenden dazu auf, die Landesgartenschau zu unterstützen und sich intensiv an den Hallenschauen zu beteiligen. Auch die Aktion Balkonpflanze des Jahres sei eine gute Marketingmaßnahme, die es wert sei genutzt zu werden.

                                                                                                                                  ri