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Ryan Servatius, Senior Product Manager für den Internet Explorer:

"Das Beste, was Anwender tun können, um das Web voranzubringen, ist, Nutzer vom IE 6 abzubringen. Mit unserem Aufruf wollen wir erreichen, dass die Anwender verstehen, wie sie sich vor Betrugsversuchen schützen können. Wir wollen zeigen, dass der Internet Explorer 8 mehr Kontrolle über private Daten ermöglicht."

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FACHGRUPPE EINZELHANDELSGäRTNER BESICHTIGTE GAAB, LANDAU

Mittwoch, 14. Januar 2015

Auf der diesjährigen Veranstaltung der Fachgruppe Einzelhandelsgärtner am 2. Dezember konnte Vorsitzender Karl Rehner die rheinland-pfälzischen Einzelhandelsgärtner im Gartenbaubetrieb Gaab in Landau begrüßen.

Gerhard und Alexander Gaab stellten anschließend den Betrieb vor. Blumen Gaab in Landau hat eine Verkaufsfläche vom 3500 m² und das Unternehmen wurde in zwei Schritten, 2006 und 2014, komplett neu gebaut. Im Jahre 2006 wurde der Pflanzenbereich erneuert, zum damaligen Zeitpunkt hat man noch eine kleine Produktionsfläche vorgesehen, die, so Gerhard Gaab, man zum heutigen Zeitpunkt nicht mehr so benötigt und von daher denkt man an eine Umgestaltung für den Verkauf. Der zweite Bauabschnitt ist eine 800 m² große und 8 m hohe, rechteckige Halle, die sich vielfältig nutzen lässt, aber zum augenblicklichen Zeitpunkt schwerpunktmäßig der Präsentation von Schnittblumen dient. Diese „Blumenhalle“ der Firma Gaab erinnert weder an einen klassischen Gartenbaubetrieb mit Blumengeschäft, noch an ein modernes Gartencenter, sondern hier ist etwas ganz Eigenes entstanden. Auch die Deckenabhängung aus weiß gestrichenen Brettern bietet ein ganz besonderes Flair. An der Längsseite führt eine Treppe zu einer Empore in der zum augenblicklichen Zeitpunkt neben all den floralen Objekten zwei große Tische stehen, die für Besprechungen, Workshops etc. genutzt werden. Neben der Bedientheke, die die gesamte Stirnseite der Halle einnimmt, befindet sich ein kleiner Raum mit einer Vollglastür, der für Kundenberatungen genutzt wird. Die Wanddekoration ist grün gefärbtes Islandmoos in Bilderrahmen. Ebenfalls besonders bei Gaab: der Eingang befindet sich nicht vorne an der Frontseite zur Straße, sondern im hinteren Bereich am Ende des Parkplatzes. Vorsitzender Karl Rehner berichtet dann aus der Arbeit des Bundesverbandes Einzelhandelsgärtner. Er wies auf die intensive Europaarbeit des ZVG und BVE hin sowie auf die Zusammenarbeit mit dem Grünen Medienhaus, die vom BVE weiter fortgesetzt wird, unter anderem mit Fotoshootings. Wichtig ist auch die neu konzipierte Broschüre „Business-to-Business“ (B2B), die den Mitgliedern der Landesverbände zur Verfügung steht. Wichtig, so Karl Rehner, war auch sich mit dem Konzept Premium-Gärtnerei zu beschäftigen. Hier hat es nach intensiver Diskussion einige Neuerungen bei der Anerkennung gegeben. Er berichtet vom BVE-Beraterseminar, von den aktuellen Merkblättern des BVE sowie von der Zusammenarbeit mit verschiedenen Unternehmen, u. a. mit dem Einheitserdewerk, hier ist das Layout „Gärtner Spezial“ überarbeitet worden.

„Mit der richtigen Strategie mehr Mitglieder und Kunden erreichen“ war dann das Thema von Dr. Jens Kohne von der Landesvereinigung für Ländliche Erwachsensbildung. Er rief die Anwesenden auf, einen Perspektivwechsel vorzunehmen. Wer ein Unternehmen weiterentwickeln möchte, so Kohne, darf nicht in der Sicht des Unternehmers hängen bleiben. Der Unternehmer würde sich richtigerweise fragen, wer könnte das gebrauchen, welchen Wert hat das. Wenn man jedoch die Grenzen seines Unternehmens verlässt und quasi von außen auf das Unternehmen schaut, dann stellt man fest, dass insbesondere bei Blumen und Pflanzen die wichtigste Frage ist, mit welchen Emotionen kaufen Menschen Pflanzen. Welche Emotionen müssen dahinter stehen, um ein Produkt überhaupt zu verkaufen. Beim Kauf aller Produkte, also auch von Blumen, hat der Kunde Wünsche und Bedürfnisse, aber auch Ängste, Frustrationen, Hindernisse und setzt für sich selbst Erfolgsmaßstäbe. Positiv bei Blumen ist, man fühlt sich eventuell nach dem Kauf glücklich, sie vermitteln positive Emotionen. Hindernis ist das Denken, dass in Gartenbaubetrieben schlechte Arbeitsbedingungen herrschen, dass Blumen vergänglich sind. Ein wichtiges Kriterium, ob jemand Blumen kauft oder nicht, ist seine Umwelt. Was sagt der Partner über Blumen, was Freunde, Bekannte, welche Meinung haben die von Blumen, kaufen sie Blumen. Der Kunde weiß oft nicht, was er will. Von daher ist er empfänglich für viele äußere Einflüsse. Aufgabe des Gartenbauunternehmers muss sein, die eventuell entstehenden Ängste, Frustrationen vor oder beim Kauf von Blumen vermeiden. Er muss die Wünsche des Kunden erkennen und ihm die Möglichkeit geben mit dem, was er gekauft hat, Freunde, Bekannte zu beeindrucken, um für sich selbst dem Erfolgsmaßstab Anerkennung zu haben. Wichtig ist nicht, was das Produkt kann, sondern was das Produkt an Wünschen beim Kunden erfüllt. Positiv sei, so Dr. Kohne, für den Gartenbauunternehmer, dass er eine persönliche Kundenbeziehung aufbaut, dass er die Möglichkeit hat im Kundensegment Premium Kunden zu bedienen, die Geld haben und die auch die Bereitschaft haben, Geld auszugeben. Aufgabe ist, solchen Kunden das Gefühl zu geben, sie bekämen in ihrer Lieblingsgärtnerei die Idee, die sie schon immer haben wollten. Jens Kohne plädierte für Berufskleidung, denn mit diesen „Uniformen“ ist der Verkäufer aus der Alltagssituation heraus gehoben. Mit dieser Uniform ist der Verkäufer nur für die Kunden da, außerdem erkennt der Kunde ihn sofort und dies ist eine wichtige Hilfestellung für den Kunden, wenn er neu im Unternehmen ist. Und auch der Verkäufer selber empfindet seine berufliche Situation anders in einer Uniform als in einer privaten Kleidung.        

          

Dr. Jens Kohne,Landesvereinigung für Ländliche Erwachsenenbildung                                                                                                         

Zum Ende der Veranstaltung diskutierten die Teilnehmer noch intensiv das Thema Balkonpflanze des Jahres. Kritisch wurde gesehen, dass die Balkonpflanze zum ersten Mal nicht als Komplettpaket von der Jungpflanzenfirma angeboten wird, sondern einzeln. Vorsitzender Rehner wies auf die großen Probleme hin, immer eine attraktive Balkonpflanze des Jahres zu finden und lud alle Einzelhandelsgärtner von Rheinland-Pfalz dazu ein, sich beim nächsten Mal an der Entscheidung für die Balkonpflanze 2016 , im Juni 2015, zu beteiligen.

                                                                                                                                                                                      ri