LUDWIG KIENTZLER ZüCHTER DES JAHRES

Dienstag, 30. September 2014
ZVG-Präsident Jürgen Mertz (rechts) überreichte Ludwig Kientzler die Georg-Arends-Medaille im Rahmen des Deutschen Gartenbautages am 25. September in Berlin für seinegroßartigen züchterischen Leistungen. Foto: ZVG ZVG-Präsident Jürgen Mertz (rechts) überreichte Ludwig Kientzler die Georg-Arends-Medaille im Rahmen des Deutschen Gartenbautages am 25. September in Berlin für seinegroßartigen züchterischen Leistungen. Foto: ZVG


Auszeichnung mit der Georg-Arends-Medaille beim Deutschen Gartenbautag 2014

 

 „Unternehmer des Jahres, Global Player, Weltmarktführer. Es gibt viele Synonyme“, so Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), in seiner Laudatio anlässlich des Deutschen Gartenbautages in Berlin, „die immer wieder fallen, wenn über Ludwig Kientzler gesprochen wird. Er wäre all‘ dies sicher nicht, wenn er sich nicht als Gärtner einer Sache ganz besonders und mit großer Akribie verschrieben hätte: der Züchtung.“

Ganz im Sinne von Georg Arends ist Züchtung für Kientzler nicht einfach die Entwicklung von neuen Sorten und die Fixierung auf eine Gattung oder Art, wie es durchaus üblich ist. Es geht ihm um die Weiterentwicklung der Gartenkultur und der Branche, um wirkliche Innovationen und neue Konzepte. Züchten bedeutet für Kientzler nicht werkeln hinter verschlossenen Türen, sondern kreatives Schaffen in leistungsfähigen Teams sowie das Aufbrechen alte Strukturen und die Entwicklung neuer Produktlinien – buchstäblich von der Kreuzung bis zur Einführung in den Markt oder aber seine weltweite Suche nach einem interessanten Objekt, der Selektion, Bewertung und Aufbereitung für die Bedürfnisse des Marktes. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit den richtigen Leuten zusammentreffen. Kientzler habe, so Mertz, Chancen mutig genutzt und Türen aufgestoßen, um die andere einen großen Bogen gemacht haben.

Für den Züchter spielen zwei Kulturen aus dem großen Kientzler-Sortiment eine ganz besondere Rolle: Neu-Guinea-Impatiens und Kalanchoe. Neu-Guinea-Impatiens hat er nicht nur auf dem europäischen Markt eingeführt, sondern durch gezielte Züchtung zu dem weiterentwickelt, was sie heute sind.

Herbstzauber, Kräuterlust, Frühlingsflirt. Das sind Produktkategorien, die von Kientzler neu geschaffen wurden und inzwischen nicht nur in Fachkreisen, sondern auch beim Verbraucher zu Marken geworden sind. Marken schaffen und Marken mit seinem Unternehmen untrennbar in Verbindung bringen, das ist genau das, betont Mertz, was Kientzler von vielen anderen Züchtern unterscheide und ihn im Sinne von Georg Arends auszeichne.

Neues Schaffen – für sich, für sein Unternehmen und für die Branche – diese besonderen Leistungen sind es, die den Zentralverband Gartenbau auf Antrag des Bundesverbandes Zierpflanzen überzeugt haben, Ludwig Kientzler mit der Georg-Arends-Medaille für auszuzeichnen.

                                                                                                                                                                                                      ZVG