BAUMSCHULER BESICHTIGTEN JUWI

Dienstag, 25. Februar 2014

Zur diesjährigen Mitgliederversammlung des Landesverbandes Rheinland-Pfalz-Saar im Bund deutscher Baumschulen konnte Vorsitzender Michael Fuchs am 5. Februar die Teilnehmer in Wörrstadt begrüßen.

Besonders begrüßte er Hauptgeschäftsführer Markus Guhl.

Eine Überraschung vorbereitet hatten Christoph Leick und Volker Fett, die sich mit einem Präsent und einem kleinen Rückblick auf 25 Jahre Tätigkeit von Michael Fuchs als Vorsitzender des BdB-Landesverbandes bedankten.

Nach dem Kassenbericht von Schatzmeister Frank Mörsdorf stellte dann Stefan Schürg den Bericht der Kassenprüfer vor. Vorstand und Geschäftsführung wurden einstimmig entlastet. Auch der Haushaltsplan wurde von den Anwesenden so bestätigt.

Ein weiteres Dankeschön ging an Christoph Leick, der im vergangenen Jahr seinen 50. Geburtstag gefeiert hatte. Vorsitzender Michael Fuchs bedankte sich mit einem kleinen Präsent bei ihm.

Bei den Wahlen stellte sich Christoph Leick nicht mehr als stellvertretender Vorsitzender zur Verfügung. Zu seinem Nachfolger wurde Volker Fett einstimmig gewählt.

Für das Amt des Beisitzers kandidierte Christoph Leick und wurde einstimmig zum neuen Beisitzer gewählt. Das Amt des Beisitzers, der bisher von Uwe Konrad ausgefüllt wurde, wurde im Augenblick nicht besetzt.

Da beide gewählten Kassenprüfer auch in der Zukunft nicht zur Verfügung stehen werden, wurden Stefan Schürg und Monika Fuchs-Seul von der Versammlung als neue Kassenprüfer gewählt.

Nach dem Bericht aus dem Ausschuss Obstgehölze von Volker Fett stellte Michael Fuchs einige Punkte der letzten Hauptausschusssitzungen vor. Bei den Anerkennungsbestimmungen haben sich Änderungen ergeben, die dazu führen werden, dass in Rheinland-Pfalz wohl kein anerkannter Betrieb mehr in der Zukunft vorhanden sein wird. Die Sitzverlegung der Geschäftsstelle nach Berlin war eines der zentralen Punkte und wurde bei der Mitgliederversammlung des BdB abgesegnet. Weitere Punkte waren Veränderungen auf der Homepage und neue Aktivitäten bei den Gartenbaumschulen.

Hauptgeschäftsführer Markus Guhl beleuchtete dann nochmal intensiv die Notwendigkeit des Umzugs nach Berlin. Man habe nach der Entscheidung jetzt auch mit den Mitarbeitern gesprochen. Man sei zuversichtlich, dass die meisten Mitarbeiter den Umzug mitmachen. Naben der politischen Arbeit, die in Berlin deutlich einfacher zu organisieren ist, ist natürlich auch die fachliche Kompetenz des BdB weiterhin von großer Notwendigkeit.

Man habe sich entschieden ein Objekt käuflich zu erwerben unter der Voraussetzung, dass dieser Erwerb mit dem Verkauf der Geschäftsstelle in Pinneberg und Entnahmen aus dem Haushalt und an einem Kredit kostenneutral für den BdB durchzuführen sei. Intensiv stellte Guhl die Werbekampagne des BdB vor und hier insbesondere die Nachwuchswerbung.

Geschäftsführer Welmar Rietmann stellte dann noch kurz die neue Regelung bei der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau vor.

Im Anschluss stand die Besichtigung der Firma juwi. Juwi ist ein Global Player, der erneuerbare Energieprojekte umfassend betreut. Hierbei liegen Plan und Realisierung, Finanzierung und Betrieb in der Hand von juwi. Bisher hat juwi 2.200 Anlagen realisiert und im Augenblick einen Mitarbeiterstab von 1.700 Mitarbeitern. Der Umsatz liegt bei ca. 1 Mrd. Euro. Juwi ist international aufgestellt und in 16 Ländern aktiv. Gegründet wurde juwi 1996 von Fred Jung und Matthias Willenbacher. Niederlassungen hat die juwi-Gruppe inzwischen ausser in vielen europäischen Ländern, in Indien, Südafrika, Singapur, Chile, den USA und Costa Rica. Auch beim Firmensitz in Wörrstadt geht man konsequent den Weg Energie zu spraren. Das Gebäude ist mit Photovoltaik und Solarenergie ausgestattet. Es ist ein Passivhaus, organische Abfälle werden kompostiert und daraus wieder Energie gewonnen. Die Firma juwi nutzt alle Möglichkeiten, ihren Firmensitz möglichst energieneutral zu unterhalten.

Auch für die Mitarbeiter wird einiges getan. Eine sehenswerte Kantine, ein betriebseigener Kindergarten, Fitnessstudio, Grillplatz, Ruheraum und Ladestation für Elektroautos stehen den Mitarbeitern zur Verfügung.

Im Anschluss an die Besichtigung der juwi-Zentrale, wurde ein Windrad aus der Nähe betrachtet. In einem Windrad zu stehen und bis zur Spitze hinauf zu blicken, ist ein beeindruckendes Erlebnis.

Die Firmenphilosophie und das Gebäudekonzept von juwi wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem deutschen Klimaschutzpreis 2008 und dem Clean Tech Media Award 2009. Der Wörrstadter Firmensitz ist nach Angaben von juwi eines der energieeffizientesten Bürogebäude der Welt.

 

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